B-Filter
als Dokumentations-Hilfsmittel bei der Schriftuntersuchung
Bei Untersuchungen von Handschriften liefern die ersten beiden Grundkomponenten in der Regel die wertstärksten Hinweise auf eine mögliche Echtheit oder Urheber-Identität der Schreibspur. Gerade aber die Strichqualität und der Druckverlauf lassen sich bisher im Gutachten am schwierigsten dokumentieren.
In einem Aufsatz wird die B-Filter-Methode dargestellt, mit deren Hilfe man ein adäquates Hilfsmittel zur Schließung dieser Lücke zur Verfügung hat. Der Aufsatz wurde in der Fachzeitschrift „Mannheimer Hefte für Schriftvergleichung“, 1/2004, S. 1ff., Schmidt-Römhild, Lübeck, veröffentlicht und ist hier als
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einsehbar. Eine Fortentwicklung stellt der InfraRed Detection Apparatus IRDA dar.
Abstract:
Bei B-Filtern handelt es sich um rechteckige Gradationskurven, wie sie in Standard-Software, z.B. in Photoshop angeboten werden. Ein Beispiel könnte so aussehen:

Damit können Strichbreiten, Einfärbungsgrad und Kerbrillentiefen von Schriftzügen dargestellt werden. Der Aufsatz erläutert die Methode und die kritischen Punkte beim Arbeiten mit B-Filtern.
Hier drei Beispiele:
Beispiel Strichbreite:

Beispiel Einfärbungsgrad:

Beispiel Kerbrillentiefe:




